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Habe ich eine Essstörung?

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Bild mit einer Gruppe von jungen Menschen - Habe ich eine Essstörung?

Habe ich
eine Essstörung?

Betroffenen fällt es oft schwer, sich eine Essstörung einzugestehen. Manche empfinden sich nicht als krank. Andere schämen sich für ihr problematisches Ernährungsverhalten. Viele haben auch Angst vor Stigmatisierung und befürchten, auf Ablehnung und Unverständnis zu stoßen.

Doch Essstörungen haben nichts mit Schwäche oder Versagen zu tun. Sie sind seelische Erkrankungen, die jeden Menschen treffen können. Betroffene brauchen eine fachgerechte Behandlung. Je eher sie diese erhalten, desto besser sind die Chancen auf Heilung.

Daher ist wichtig, Hinweise auf eine Essstörung nicht zu ignorieren oder zu verharmlosen. Aber was kann dafür sprechen, dass man selbst oder eine nahestehende Person möglicherweise erkrankt ist? Sicher feststellen können dies nur Fachleute. Die Bereitschaft, sich im Zweifel professionelle Hilfe zu suchen, erfordert jedoch zunächst Selbsterkenntnis. Verschiedene Fragen helfen, diese zu gewinnen.

Schatten zweier Personen auf dem Bürgersteig.c

Was sind mögliche Krankheitszeichen?

Hauptmerkmal ist problematisches Essverhalten. Die Gedanken Betroffener drehen sich zwanghaft um ihre Ernährung, ihr Gewicht und ihr Aussehen.

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Füße auf einer Waage

Welche Rolle spielt das Gewicht?

Unter- oder Übergewicht kann auf eine Essstörung hindeuten. Es gibt allerdings viele andere Gründe für ein zu niedriges oder zu hohes Körpergewicht.

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Blick durchs Fenster auf zwei Männer in einem Cafe

Wie bedeutsam ist das Geschlecht?

Essstörungen werden oft als „weibliche“ Erkrankung angesehen. Jungen und Männer können aber ebenso betroffen sein wie Mädchen und Frauen.

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Draufsicht auf Menschen, die über eine großzügige Grundfläche gehen

Welchen Einfluss hat das Alter?

Am häufigsten treten Essstörungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf. Doch auch Menschen in der Lebensmitte können erkranken.

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Arzt am Laptop mit Klemmbrett und Stethoskop daneben

Wer stellt die Diagnose?

Ob eine Essstörung vorliegt, können nur Fachleute sicher beurteilen. Daher ist wichtig, im Verdachtsfall eine Expertin oder einen Experten aufzusuchen.

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