Betroffenen fällt es oft schwer, sich eine Essstörung einzugestehen. Manche empfinden sich nicht als krank. Andere schämen sich für ihr problematisches Ernährungsverhalten. Viele haben auch Angst vor Stigmatisierung und befürchten, auf Ablehnung und Unverständnis zu stoßen.
Doch Essstörungen haben nichts mit Schwäche oder Versagen zu tun. Sie sind seelische Erkrankungen, die jeden Menschen treffen können. Betroffene brauchen eine fachgerechte Behandlung. Je eher sie diese erhalten, desto besser sind die Chancen auf Heilung.
Daher ist wichtig, Hinweise auf eine Essstörung nicht zu ignorieren oder zu verharmlosen. Aber was kann dafür sprechen, dass man selbst oder eine nahestehende Person möglicherweise erkrankt ist? Sicher feststellen können dies nur Fachleute. Die Bereitschaft, sich im Zweifel professionelle Hilfe zu suchen, erfordert jedoch zunächst Selbsterkenntnis. Verschiedene Fragen helfen, diese zu gewinnen.





